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Osterzopf: Klassisch und glutenfreie Variante
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In der Osterbäckerei

Osterzopf: Klassisch und glutenfreie Variante

Was könnte es Schöneres geben als den Duft von einem frisch gebackenen Osterzopf? Ob klassisch oder mal anders – zum Beispiel glutenfrei! Wir zeigen Ihnen zwei köstliche Rezepte, mit denen Sie Ihr Osterfest garantiert zu einem Highlight machen!

Klassischer Osterzopf:

Der klassische Hefezopf zu Ostern darf einfach nicht fehlen!

Was Sie dafür brauchen:

  • 500 g Weizenmehl Typ 550 (z. B. von dmBio)
  • 1 Päckchen Backhefe (z. B. von dmBio)
  • 200 ml lauwarme Milch
  • 70 g weiße Butter
  • 70 g Zucker
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • Bourbon-Vanille (z. B. von dmBio)
  • Zitronenabrieb
  • Optional: 150 g Rosinen

Außerdem:

  • 1 Eigelb
  • 1 TL Milch
  • Hagelzucker zum Bestreuen

Und so geht’s:


1. Germteig zubereiten

Zuerst das Mehl in eine Rührschüssel sieben und eine kleine Mulde ins Mehl drücken. Anschließen die Trockenhefe und die Hälfe der Milch in die Mulde geben. Ungefähr 10 Minuten so stehen lassen, bevor Sie den Teig weiterverarbeiten.
Nun die restlichen Zutaten – die restliche Milch, die flüssige Butter, den Zucker, die zwei Eier, das Salz, die Bourbon-Vanille und den Zitronenabrieb hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten. Am besten gelingt dies mit einer Küchenmaschine oder einem Handmixer mit Knethacken. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort für 60 Minuten ruhen lassen.

2. Osterzopf formen

Nach dem Ruhen den Germteig mit den Händen noch mal durchkneten und anschließend mit einer Teigkarte in drei gleich große Stücke teilen. Diese nun in ca. 2 Zentimeter dicke und 30 Zentimeter lange Stränge ausrollen. Die Enden der drei Stränge gut zusammendrücken, sodass sie haften, und zu einem Zopf flechten. Anschließend die Enden gut verschließen.


3. Zopf gehen lassen und backen

Den Germzopf weitere 60 Minuten gehen lassen. Währenddessen den Backofen auf 180-200° Grad vorheizen. Den Zopf auf einem Backblech mit einem verquirlten Eigelb und einem Teelöffel Milch bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen. Den Backofen auf 170° C regulieren und den Zopf ca. 35 Minuten backen. Um zu testen, ob der Osterzopf fertig gebacken ist, sollte beim Klopfen auf den Zopf ein hohles Geräusch zu hören sein. Danach den Zopf auskühlen lassen und am besten mit Butter und selbstgemachter Marmelade servieren. Fertig ist der Oster-Klassiker!

Wenn Sie einen klassischen Osterzopf mit Rosinen möchten, geben Sie rund 150 g davon in den Teig und verarbeiten Sie ihn wie gewohnt.

Wie bleibt der Osterzopf saftig?

Um den angeschnittenen Osterzopf einige Tage frisch zu halten (sofern er nicht schon aufgegessen wurde), empfiehlt es sich, die Schnittstelle immer gut abzudecken und den Zopf an einem warmen, dunklen Ort zu lagern, z. B. in einem Brotkasten. So bleibt er mehrere Tage genießbar. Alternativ kann man das Ostergebäck auch in Scheiben schneiden, einfrieren und im Toaster oder Ofen wieder aufbacken.

Glutenfreier Osterzopf:

Um einen glutenfreien Osterzopf zu zaubern, gilt es einiges zu beachten. Mit unseren Tipps und Tricks gelingt es sicher!

Wie unterscheidet sich ein glutenfreier Osterzopf?

Zunächst muss man wissen, was glutenfrei überhaupt bedeutet. Gluten besteht aus zwei Proteinkomplexen, nämlich Glutenin und Gliadin. Diese Eiweiße kommen in verschiedenen Getreidesorten, wie Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste usw., vor und sorgen mit ihrer klebenden Eigenschaft dafür, dass Teige elastisch und stabil sind.

Viele Menschen vertragen kein Gluten oder leiden an der Autoimmunerkrankung Zöliakie. Für sie ist es schlichtweg nicht möglich, „normal“ zu essen. Sie sind darauf angewiesen, sich strikt glutenfrei zu ernähren.

Beim Backen gibt es also tatsächlich Unterschiede: Glutenfrei bedeutet, dass dieser sogenannte „Eiweißkleber“ fehlt. Das kann eine echte Herausforderung sein – aber mit unseren Tipps wird jeder zum Glutenfrei-Backprofi.

Wenn Sie mehr zum Thema glutenfrei leben oder Zöliakie erfahren möchten, können Sie dies auf dm.at gerne nachlesen.

Was Sie für den glutenfreien Osterzopf brauchen:

  • 350 g glutenfreies Mehl (z. B. von Schär)
  • 75 g Zucker
  • 1 Päckchen Backhefe (z. B. von dmBio)
  • 1 g Xanthan oder 1 TL Flohsamenschalen
  • 40 g Butter
  • 250 ml Milch
  • 1 Ei
  • Bourbon-Vanille (z. B. von dmBio)
  • Optional: 40 g Rosinen

Außerdem:

  • 1 Eigelb
  • 1 TL Milch
  • Hagelzucker zum Bestreuen

Und so geht’s:


1. Germteig zubereiten

Für den Germteig das glutenfreie Mehl, den Zucker, die Trockenhefe und das Xanthan oder die Flohsamenschalen in einer Rührschüssel vermischen. Danach die Butter schmelzen und die Milch lauwarm erhitzen. Nun alles zusammen mit dem Ei in einer Schüssel gut verkneten, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Den Teig danach abgedeckt und an einem warmen Ort für 30 Minuten ruhen lassen.

2. Osterzopf formen

Nach dem Ruhen den Germteig mit einer Teigkarte in drei gleich große Stücke teilen. Diese nun in ca. 2 Zentimeter dicke und 30 Zentimeter lange Stränge ausrollen. Die Enden der drei Stränge zusammendrücken, damit sie aneinanderhaften, und zu einem Zopf flechten. Anschließend die Enden gut verschließen.


3. Zopf gehen lassen und backen

Den Zopf für weitere 30 Minuten gehen lassen. Währenddessen den Backofen auf 200° C Ober-/Unterhitze (Umluft 180 ° C) vorheizen. In der Zwischenzeit ein Eigelb mit einem Teelöffel Milch verquirlen und den Zopf damit bestreichen. Nach Belieben mit Hagelzucker bestreuen. Das Ostergebäck zunächst für ca. 10 Minuten backen, dann die Temperatur auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft: 160° C) reduzieren und für weiter 30 Minuten goldbraun backen. Fertig ist der glutenfreie Genuss!

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