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Frühjahrsmüdigkeit bekämpfen: Diese Tipps sorgen für Energie
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Frühjahrsmüdigkeit bekämpfen: Diese Tipps sorgen für Energie

Während die Natur langsam erwacht, stellen sich bei uns das große Gähnen und die Frühjahrsmüdigkeit ein. Die Lichtveränderungen im Frühjahr wirken auf den Hormonhaushalt, der Blutdruck sinkt ab und wir fühlen uns müde und schwer. Für mehr Energie im Frühling gibt es nicht nur Tipps aus der Kräuterküche, auch Bewegung und viel Licht spielen eine Rolle für das Wohlbefinden. Wir haben die wichtigsten Infos.

Mit Beginn der ersten warmen Tage fühlen sich viele Menschen müde, antriebslos und erschöpft. Kopfschmerzen, Schwindel und Kreislaufprobleme treten plötzlich auf, selbst wenn es keine Änderungen bei den Tages- und Schlafgewohnheiten gibt. Diese sogenannte Frühjahrsmüdigkeit entsteht, wenn sich der Körper an die wieder länger werdenden Tage und steigenden Temperaturen anpasst. Dabei stellt sich der Hormonhaushalt um, wodurch Energie und Wohlbefinden oft aus dem Gleichgewicht geraten. Mit einfachen Maßnahmen lässt sich diesem Zustand jedoch positiv entgegenwirken.

1. Mit Bewegung gegen die Frühjahrsmüdigkeit

Der erste Schritt gegen die Frühjahrsmüdigkeit ist Bewegung. Sie stärkt die Blutgefäße und erhöht den Blutdruck. Am besten fürs Munterwerden sind Ausdauereinheiten: lange Spaziergänge an der frischen Luft oder lockere Läufe. Alles, was unseren Organismus in Schwung bringt, ist gut und wirkt der Müdigkeit entgegen. Denn je weniger man sich bewegt, desto müder wird man.

2. Mehr Licht für mehr Energie

Durch die Lichtveränderung im Frühjahr muss sich der Körper umstellen: Den gesamten Winter über hat unser Körper immer weniger Licht bekommen, was zu mehr Melatonin (das Schlafhormon) und weniger Serotonin (das Glückshormon, das für die Aktivierung des Körpers zuständig ist) geführt hat. Bis die Serotoninproduktion im Frühling wieder anspringt, dominiert das Melatonin und wir fühlen uns müde und schlapp. Die gute Nachricht aber ist: Die dunkle Jahreszeit ist vorbei, wir haben wieder die Chance auf mehr Tageslicht. Wenn möglich, sollte man täglich 20 Minuten in der Helligkeit im Freien verbringen. Das bringt unsere innere Uhr wieder ins Gleichgewicht, weil der Tag-Nacht-Rhythmus des Körpers wieder richtig eingestellt wird, und erhöht nachweislich die Schlafqualität.

3. Diese Kräuter tun jetzt gut

Ein Geheimtipp gegen die Frühjahrsmüdigkeit ist der Löwenzahn. Er gilt als wichtige Heilpflanze und kommt in der Natur haufenweise vor. Passenderweise genau dann, wenn wir seine gesunden Eigenschaften gut für uns nutzen können. Die Bitterstoffe in den Blättern regen den Stoffwechsel an und helfen dem Körper dabei, die Giftstoffe und Lasten der Winterzeit loszuwerden. Die Entgiftung des Körpers findet hauptsächlich in Leber und Darm statt. Der Löwenzahn unterstützt die Organe und enthält für den Körper viele positive Inhaltsstoffe: Er ist reich an Vitamin A – ein wichtiges Antioxidans – und Vitamin C – es stärkt das Immunsystem. Außerdem enthält er Carotinoide, Flavonoide, Kalzium, Inulin und Mineralien. Dafür müssen wir ihn essen oder trinken.
Grundsätzlich sind alle Teile des Löwenzahns essbar. Die Blüten können einen frischen Frühlingssalat aufpeppen. Besonders Kürbiskernöl passt hervorragend zum Geschmack der Pflanze. Die Blätter gießt man am besten mit heißem Wasser auf und lässt den Tee 10 Minuten ziehen. Auch die Wurzeln können getrocknet, mit Wasser aufgegossen und die Mischung dann getrunken werden.
Unsere Leber wird es uns danken, und die Frühjahrsmüdigkeit ist wie weggeblasen.

4. Genügend trinken, um der Erschöpfung vorzubeugen

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr spielt eine zentrale Rolle bei Frühjahrsmüdigkeit. Trinkt man zu wenig, kann dies Müdigkeit und Konzentrationsprobleme verstärken, denn der Körper benötigt Flüssigkeit, um Stoffwechselprozesse optimal auszuführen und um Körper und Gehirn zu versorgen. Besonders erfrischend wirken Wasser und ungesüßte Teesorten wie Kräuter- oder Früchtetee. Ein Glas Ingwer-Zitronen-Wasser am Morgen bringt den Kreislauf zusätzlich in Schwung. Empfohlen werden etwa 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit pro Tag, abhängig von Aktivität und Außentemperatur. Eine gute Hydration unterstützt die Energie und fördert das allgemeine Wohlbefinden.

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5. Wechselduschen zur Unterstützung des Immunsystems

Auch wenn vor allem bei kälteren Temperaturen eine warme Dusche verlockend ist, tut es dem Körper gut, zwischendurch mal von warm auf kalt (und wieder zurück) zu wechseln. Nach anfänglicher Überwindung wirkt der Temperaturunterschied des Wassers belebend, regt den Kreislauf an und fördert die Durchblutung. Wechselduschen helfen dabei, den Blutdruck zu stabilisieren und ein starkes Absacken zu vermeiden. Regelmäßig angewendet, können sie das Immunsystem stärken und der Frühjahrsmüdigkeit entgegenwirken.

6. Fester Schlafrhythmus, um Entspannung zu finden

Ein konstanter Schlafrhythmus verbessert sowohl die Qualität als auch die Dauer des Schlafs. Gerade bei Frühjahrsmüdigkeit ist es ratsam, so ausgeruht wie möglich in den Tag zu starten. Es gibt einige Vorkehrungen, die man treffen kann, um schlechtem Schlaf entgegenzuwirken. So sollte man vor dem Zubettgehen beispielsweise auf Handy, Tablet und Co. verzichten, da das Blaulicht dieser Geräte die Produktion des Schlafhormons Melatonin hemmt. Weniger Blaulicht erleichtert das Einschlafen und unterstützt die nächtliche Regeneration. Stattdessen kann man eine kleine Einschlafroutine einführen, zum Beispiel mit Kräutertee, einem guten Buch und einer kurzen Einschlafmeditation. Auch das Lüften des Schlafzimmers vor dem Schlafengehen kann sich positiv auf die Schlafqualität auswirken.

7. Blutbild checken, um Mängel vorzubeugen

Hält die Müdigkeit über mehrere Wochen an, kann dies auf einen Nährstoffmangel hinweisen. Ein Blutbild gibt Aufschluss über verschiedene Werte, wie den Status von Eisen, Vitamin D oder Vitamin B12. Ein Vitamin-D-Mangel tritt vor allem im Frühjahr häufig auf, da der Körper im Winter mit viel weniger Sonnenlicht auskommen muss. Eine frühzeitige Kontrolle hilft, gezielt gegenzusteuern und die Energie langfristig zu steigern.

8. Gesunde Ernährung für mehr Wohlbefinden

Eine ausgewogene Ernährung liefert dem Körper die nötige Energie, um der Frühjahrsmüdigkeit entgegenzuwirken. Besonders energiereich sind Vollkornprodukte, frisches Obst und Gemüse, Nüsse sowie eiweißhaltige Lebensmittel. Hochwertige Fette fördern wichtige Körperfunktionen, pflanzliche Eiweiße unterstützen den Muskelstoffwechsel und die in frischen Lebensmitteln enthaltenen Vitamine und Nährstoffe helfen dem Körper, wieder in Schwung zu kommen.

9. Das hilft nicht bei Frühjahrsmüdigkeit:

Um einer möglichen Frühjahrsmüdigkeit schon im Vorhinein entgegenzuwirken, gibt es einige Punkte, die man beachten bzw. vermeiden sollte:

  • Verzicht auf übermäßigen Koffeinkonsum: Koffein sorgt nur kurzfristig für Wachheit und kann die Müdigkeit später verstärken.
  • Verzicht auf stark zuckerhaltige Lebensmittel: Sie führen zu schnellen Energieschwankungen, belasten den Stoffwechsel und wirken dem nachhaltigen Wohlbefinden entgegen.
  • Zu wenig Bewegung an der frischen Luft: Befindet man sich die meiste Zeit in geschlossenen Räumen, fehlt es dem Körper an frischem Sauerstoff. Dies verlangsamt zusätzlich den Kreislauf und kann die Frühjahrsmüdigkeit verlängern.



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